Zusammen mit einem der renommiertesten europäischen Golfarchitketen, dem Briten Dave Thomas, der u. a. St. Leon-Rot und The Belfrey designed hat, gelang es Peter Kring, aus einer Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Auf dem knapp 20 Hektar großen Gelände legte Thomas 9 Spielbahnen mit einer Gesamtlänge von 1914m mit einem Par von 31 an. Der Slope für Herren beträgt 110/CR 61,4, für die Damen liegt er bei 110/CR 62,1. Der Platz besteht aus 4 Par 4-Löchern und 5 Par 3-Löchern. Der herrliche alte Baumbestand im Innenraum der Rennbahn wurde ebenso wie viele Sprünge erhalten und als natürliche Hindernisse in die Anlage integriert. 21 Bäume, zum Teil Pottbunker, und ein großes Wasserhindernis über drei Spielbahnen, machen das Golfspiel im Paragon GC mit jedem Handicap zu einer echten Herausforderung. Länge ist hier weniger gefragt als exaktes Spiel, um die schmalen, im Schnitt 15 Meter breiten Fairways zu treffen. Das Rough ist schwierig zu spielen und ein kontrollierter Schlag auf die zum Teil stark ondulierten Grüns fast unmöglich. Auf der Bahn 7 – ein Par 3 mit 148m Länge für die Herren und 132m für die Damen, das am schwersten eingestufte Loch – lauert rechts das Wasser oder links ein tiefer Bunker als „Fettes Rough“. Sollte man das Grün treffen, so erwartet einen je nach Schwierigkeit der Pin-Position an diesem Tag ein abenteuerlicher Putt. Das Grün hat von vorne nach hinten eine fast 1,30m hohe Steigung, die das Einschätzen der Grüngeschwindigkeit oder das Lesen der Puttlinie extrem schwierig gestalten. Fazit: Die Platzschwierigkeit liegt weniger in der Länge der Bahnen als in der Enge der Fairways, dem tiefen Rough und schnellen, schweren Grüns. Noch dazu stellen wechselnde Winde eine weitere Herausforderung dar. |